Die Wickelberatung

Unsere Wickelberaterin war Rebecca Clews von Zwergalglück. Meine Hebamme hatte sie mir empfohlen, als ich ihr von unseren Stoffplänen berichtete.

Vor dem Termin gab es erstmal ein ausführliches Telefonat. Es ging um unsere Motive, Erwartungen, Vorlieben und den Preisrahmen. Inzwischen hatte ich ein paar Wochen Weckwerfwindelwickeln hinter mir und war um einige Erkenntnisse reicher als noch in der Schwangerschaft. Unser Baby ist ein Vieltrinker und dementsprechend Vielpinkler. Außerdem hat er sehr empfindliche Haut. Pampers verträgt er gar nicht, er bekommt sofort einen roten Po. Somit war inzwischen die Aussicht auf hautfreundlicheres Wickeln wichtiger, als der Umweltgedanke (weniger Plastikmüll). Zudem wollte ich es möglichst einfach halten, keine Tücher falten und möglichst nur die Einlagen waschen müssen. Bevorzugt waren also All-in-Two-Systeme. Ich berichtete noch, dass meine Freundin und ich schon von Anfang an die Tendenz zu Bamboolik hatten. Zudem war mein Preisrahmen bei 500€, was laut Bekky sehr ausreichend ist.

Kurz darauf machten wir einen Termin aus und Bekky hatte sogar extra ein Testpaket von Bamboolik bestellt, bisher fehlten diese Windeln noch in ihrem Sortiment.

Die Beratung fand bequem im Wohnzimmer statt und meine Freundin und ich bekamen gut strukturierte Infos, durften alles anfassen und die Vor- und Nachteile erkunden. Es waren Windeln verschiedener Marken und Systeme anwesend, inklusive Prefolds, Höschenwindeln und alles was dazu gehört. Endlich verstanden wir, was was ist, wofür man welche Einlagen verwendet und wie man alles miteinander kombiniert.

Da ich kein besonders entscheidungsfreudiger Mensch bin, saß ich trotzdem erstmal mit totaler Reizüberflutung vor der Masse an Windeln und habe mich gefragt, wie ich mich da für das passende System entscheiden sollte.

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